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US-Einreise: Bald Aufhebung der Beschränkungen für Europäer?

Im Weißen Haus wird offenbar erwogen, die coronabedingten Einreisebeschränkungen für die Länder des Schengen-Raums, Irland, Großbritannien sowie Brasilien noch vor der Amtsübernahme des neu gewählten Präsidenten Joe Biden wieder aufzuheben.

Wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Verweis auf Vertreter der US-Regierung sowie US-amerikanischer Fluggesellschaften berichtet, ist möglicherweise bald mit der Aufhebung des US-Einreiseverbots für die meisten Nicht-US-Bürger zu rechnen, die sich in den zurückliegenden 14 Tagen in einem Staat des Schengen-Raums, Irland, Großbritannien oder Brasilien aufgehalten haben. Für China und Iran soll das Einreiseverbot dagegen vorerst bestehen bleiben. Eine endgültige Entscheidung über die Aufhebung der Einreisebeschränkungen durch Präsident Trump steht zwar noch aus, die Corona-Taskforce des Weißen Hauses, der United States Public Health Service und andere Behörden haben jedoch bereits ihre Zustimmung zu der Maßnahme erklärt.

 

Kurz notiert: SMS-Schreiben im Auto in Florida seit Juli verboten

Was in Deutschland, Österreich und der Schweiz bereits seit längerem der Fall ist, gilt seit diesem Juli auch für Florida: Wer beim Autofahren E-Mails oder SMS verschickt, muss mit einem Bußgeld rechnen.

Wie die zur American Automobile Association (AAA) gehörende Auto Club Group (ACG) berichtet, müssen Autofahrer, die während der Fahrt beim Schreiben von Nachrichten auf ihrem Handy erwischt werden, seit dem 1. Juli mit einer Geldstrafe von mindestens 30 Dollar rechnen, sofern sie dabei ihre Hände eingesetzt haben. Bei wiederholten Verstößen gegen die Verordnung drohen jeweils 60 Dollar Bußgeld und bis zu drei Punkte in der Verkehrssünderkartei, sofern sie einen US-amerikanischen Führerschein besitzen. Ausnahmen gelten lediglich für Notfälle wie die Benachrichtigung der Polizei bei Verkehrsunfällen, Wetterwarnungen oder medizinische Notrufe.

Demgegenüber wird das handgestützte Telefonieren mit dem Mobiltelefon beim Autofahren in Florida erst ab dem 1. Oktober und lediglich an Kreuzungen vor Schulen, in Schulzonen oder Zonen, in denen Bauarbeiten stattfinden, verboten. Zum Vergleich: In Deutschland fällt bei jeglicher Benutzung des Handys während der Fahrt, wenn dabei eine Hand zum Einsatz kommt, ein Bußgeld von mindestens 100 Euro und ein Punkt in Flensburg an.

Weiterhin erlaubt ist wie auch in Deutschland die Versendung von Textnachrichten über die Spracheingabe. Die AAA empfiehlt allerdings, besser auch darauf zu verzichten, da auch dies zur Ablenkung vom Verkehr führe und dadurch die Gefahr von Unfällen erhöhe. So lege ein Auto, das mit einer Geschwindigkeit von 40 Stundenkilometern unterwegs ist, in nur 27 Sekunden eine Strecke zurück, die der Länge von drei Footballfeldern entspreche. Nach einer Erhebung der AAA kommt es jedes Jahr in den USA infolge von Ablenkung im Straßenverkehr zu über 390.000 Verletzungen und 3500 Todesfällen.