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Kurz notiert: SMS-Schreiben im Auto in Florida seit Juli verboten

Was in Deutschland, Österreich und der Schweiz bereits seit längerem der Fall ist, gilt seit diesem Juli auch für Florida: Wer beim Autofahren E-Mails oder SMS verschickt, muss mit einem Bußgeld rechnen.

Wie die zur American Automobile Association (AAA) gehörende Auto Club Group (ACG) berichtet, müssen Autofahrer, die während der Fahrt beim Schreiben von Nachrichten auf ihrem Handy erwischt werden, seit dem 1. Juli mit einer Geldstrafe von mindestens 30 Dollar rechnen, sofern sie dabei ihre Hände eingesetzt haben. Bei wiederholten Verstößen gegen die Verordnung drohen jeweils 60 Dollar Bußgeld und bis zu drei Punkte in der Verkehrssünderkartei, sofern sie einen US-amerikanischen Führerschein besitzen. Ausnahmen gelten lediglich für Notfälle wie die Benachrichtigung der Polizei bei Verkehrsunfällen, Wetterwarnungen oder medizinische Notrufe.

Demgegenüber wird das handgestützte Telefonieren mit dem Mobiltelefon beim Autofahren in Florida erst ab dem 1. Oktober und lediglich an Kreuzungen vor Schulen, in Schulzonen oder Zonen, in denen Bauarbeiten stattfinden, verboten. Zum Vergleich: In Deutschland fällt bei jeglicher Benutzung des Handys während der Fahrt, wenn dabei eine Hand zum Einsatz kommt, ein Bußgeld von mindestens 100 Euro und ein Punkt in Flensburg an.

Weiterhin erlaubt ist wie auch in Deutschland die Versendung von Textnachrichten über die Spracheingabe. Die AAA empfiehlt allerdings, besser auch darauf zu verzichten, da auch dies zur Ablenkung vom Verkehr führe und dadurch die Gefahr von Unfällen erhöhe. So lege ein Auto, das mit einer Geschwindigkeit von 40 Stundenkilometern unterwegs ist, in nur 27 Sekunden eine Strecke zurück, die der Länge von drei Footballfeldern entspreche. Nach einer Erhebung der AAA kommt es jedes Jahr in den USA infolge von Ablenkung im Straßenverkehr zu über 390.000 Verletzungen und 3500 Todesfällen.